Untenstehend finden Sie alle Holzstraßenobjekte mit der näheren Beschreibung. Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch den Bezirk Murau.
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Abbundhalle, Murau
Die Abbundhalle der Berufsschule für Zimmerer wurde von Ernst Giselbrecht entworfen und soll durch seine Konstruktion den Lehrlingen das Gefühl vermitteln, die Halle mit präziser Arbeit auch selber bauen zu können. Die Halle besteht aus zwei unterschiedlichen Baukörpern aud Holz kombiniert mit Stahl, Beton und Glas. Durchlaufen wird die Halle von einem 40 m langen Fachwerksträger, der auf beiden Seiten fast 4 m hinausragt. Die Dachkonstruktion besteht aus einer verglasten Fachwerkskonstruktion. In den Knotenpunkten sind Zug- und Druckverhältnisse klar ablesbar. Die Abbundhalle wurde 1995 mit dem Sonderpreis zum Staatspreis für Gewerbe- und Industriebauten ausgezeichnet.
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Tourismus Informationsbüro, Murau
Das 2002 errichte Gebäude (Gew. Arch. BM Paschek) soll mit seiner Konstruktion jenes Gefühl der Gelöstheit vermitteln, dass sich der Gast in seinem Urlaub wünscht. Zum Einsatz kamen hier die Materialien Holz und Glas. Die Decken und Wände bestehen aus massiven kreuzweise verleimten Holzplatten mit einer Stärke von 11-14 cm. Die dreiecksförmige Holzaußenwand liegt einerseits am Keller auf und wird andererseits von geschöpsten Lärchenrundholzstämmen getragen. Etwa die Hälfte des Gebäudes ragt so über den Keller in den Böschungsbereich hinaus.
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Elternhaus, Murau
Das Elternhaus der Stadtgemeinde Murau wurde in 3 Bauabschnitten saniert und ausgebaut. Die Besonderheit dieses Bauvorhabens (1998/99) war die Tatsache, dass die Bewohner und das Personal während der Bauarbeiten nicht in ein anderes Gebäude umgesiedelt wurden, sondern nur in die jeweils fertig gestellten Bauabschnitte. Die Nutzfläche des Bauwerkes wurde um 1.400 m² auf 4.100 m² erweitert. Dabei kamen über 1.000 m² Massivholzplatten der Firma KLH zum Einsatz.
Das Gebäude ist ein Impulsgeber für den mehrgeschossigen Wohnbau in Holz.
2006 wird das Elternhaus um einen Zubau für die Kurzzeit-und Übergangspflege erweitert, bei dem wiederum KLH-Elemente zum Einsatz kommen.
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Logistikzentrum der Brauerei Murau
Die 2002 errichtete Halle verbindet die zwei Aushängeschilder der Region - Bier und Holz - auf besondere Weise! Auf einer Grundfläche von 3.500 m² erstrecken sich drei Teile: zwei Seitenhallen mit leicht geneigtem Satteldach und ein dazwischliegender Be- und Entladebereich mit einem Flachdach. In der gesamten Konstruktion sind 6000 m² KLH-Platten (Wände, Decke, Dach) sowie 185 m² Leimholz (Stützen und Binder) verarbeitet. Die Halle misst 15x60 m im Mittelschiff und 20x60 in den Seitenschiffen. Das Logistikzentrum ist ein eindrucksvolles Beispiel für den großformatigen Einsatz des Naturstoffes Holz im Industriehallenbau.
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Golfplatz Murau-Kreischberg
Der Golfplatz Murau-Kreischberg liegt mitten in der Holzwelt Murau. Wälder und Gehölzstreifen sowie Teichanlagen und die grüne mur bilden schöne Kulissen. Markante Golfelemente prägen den Platz: wellige Grüns, seitliche und frontale Wasserflächen sowie spektakuläre Halb- und Inselgrüns. Holz verleiht diesem Golfplatz sein charakteristisches Design. Holzpalisaden begrenzen Grüns, Bunker und Uferböschungen. Eine alte Almhütte wurde als "Halfway Station" revitalisiert, die "Greenkeeper Station" ist ein 300 Jahre altes Bauernhaus. Holzbrücken und Stege wurden z.T. von jungen Zimmerern aus der Landesberufsschule in Murau gefertigt. Zudem erhielt der Platz mit einheimischen Bäumen und Sträuchern eine regionstypische Bepflanzung.
Die 9er-Runde ist in Betrieb, Vollbetrieb auf der 18-Loch Anlage ab Frühjahr 2007.
Information:
Golfanlagen Murau-Kreischberg GmbH, Tel. +43/3537/300 oder golf@kreischberg.at
www.golf-murau-kreischberg.at
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Rathaus Murau
Bereits 1460 wurde das Haus am Raffaltplatz 10 als Rathaus nachgewiesen. Aufgrund eines Brandes wurde es 1578 in den Wehrturm in der Anna-Neumann-Straße verlegt. Von 1775 bis 1993 war das Haus als Bäckerhaus in Verwendung, wovon noch die Brezeln an der Rathausfassade zeugen. Nach 10 monatiger Umbauzeit wurde das Rathaus im Mai 2001 bezogen. Dem Murauer Architekt Rudolf Paschek ist die Symbiose von historischer Bausubstanz mit modernem Bürobau gelungen. Das alte Mauerwerk wurde im Wesentlichen auf mittelalterlichen Satnd gebracht, die Kastenstockfenster aus Lärchenholz gefertigt. Die Gewölbe und die alten Holzbalkendecken sind Zeichen der Wertschätzung für die Gebäudeauthentizität. Holz (in Form von KLH-Platten)und Glas verbinden sich mit der historischen Bausubstanz in harmonischer Weise und machen das Rathaus zu einem beliebten Ort der Begegnung.
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Naturwärme St. Lambrecht
Die "Naturwärme St. Lambrecht", eine bäuerliche Genossenschaft, erzeugt seit 1993 Biowärme aus heimischem Nutzholz und beheizt damit u.a. das St. Lambrechter Fußballstation, das Veranstaltungszentrum Papstin und das Vivarium Mariahof. Die regionale Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz erhöht die lokale VWertschöpfung. Kürzeste Leiferwege und die CO² neutrale Verbrennung machen Holz zu einer gesunden und umweltschonenden Energiequelle. Weitere Diestleistungen sind die Lieferung von Hackgut mittels modernstem Pumpwagen und Contracting für Mikronetze.
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Sportzentrum St. Lambrecht
Die Anlage (Arch. DI Mitterberger, Graz) wurde 2004 fertig gestellt und umfasst neben Spielfeld, Trainingsplatz und einem abgegrenzten Sportlerbereich, Clubraum, Büro, Ausschank und Küche sowie eine zu 2/3 überdachte Tribüne für ca. 500 Zuschauer. Das Obergeschoß ist eine Holzkonstruktion aus großflächigen KLH-Platten, wobei für die Wände ca. 520 m² und für das Dach ca. 400 m² an verleimten Hölzern verwendet wurden. Die Fassaden bestehen aus Lärchenstulpschalung, dunklem Eternit und Glas.
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Baumgarten, Schöder
Die Steirische Holzstraße begann gemeinsam mit der Gemeinde Schöder im Jahr 2003 mit der Pflanzung eines Baumgartens: Besonders daran ist, dass die verschiedenen Baumarten zu Säulen, Kugeln, Spiralen und ähnlichem verformt werden um in einigen Jahren die Besucher in Staunen zu versetzen. Außerdem wurden seltene regionale Obstsorten gepflanzt. Bänke und ein Brunnen laden zum Verweilen ein.
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Kreischberghalle, St. Georgen ob Murau
Die Halle wurde anlässlich der Snowboard-Weltmeisterschaften 2003 am Kreischberg errichtet. Verwendet wurden hier Massivholzplatten der Firma KLH. Nutzfläche: 1.190 m². Die Halle wird als Veranstaltungshalle genutzt, beherbergt den Probenraum für den Musikverein und ist Pressezentrum bei Bewerben der internationalen Snowboard- und Ski Cross Elite.











