Untenstehend finden Sie alle Holzstraßenobjekte mit der näheren Beschreibung. Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch den Bezirk Murau.
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Pfahl-Blockbau am Gellsee
Ein hölzerner Wandersteg am Seeufer lädt Sie zu einem interessanten Spaziergang durch die Pflanzen- und Tierwelt dieses alpinen Feuchtbiotops ein. Am östlichen Abfluss führt der Steg über ein jahrtausendealtes Hochmoor, in dem ein Pfahl-Blockbau aus 200 Jahre alten Holzstämmen steht. Wegen des unsicheren Untergrundes ruht das Haus auf 12 Lärchenholzpfählen, die jeweils 3,5 m tief in den Boden gerammt sind. Das Dach ist ein typisch steirisches Satteldach mit Schopf und Gaupe. Der Boden des Daches besteht aus 24 mm starken Lärchenbrettern, die von unten nach oben jeweils halbversetzt mit Lärchenholzschindeln gedeckt wurden. Die Haltbarkeit eines derartigen Daches beträgt ca. 30 Jahre.
Information: Forellenstüberl am Gellsee, Tel. +43/3587/204
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Lärchenbestand, Oberwölz-Umgebung
Über 400 Jahre alte knorrige Lärchen gehören zu den Schätzen der Steirischen Holzstraße. Diese findet man in unmittelbarer Nähe der Halseralmhütte im Schöttlgraben. Ihr Antlitz ist sowohl vom Alter als auch vom „Leben“ auf ca. 2000 m Seehöhe geprägt.
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Lohmühle, Oberwölz
Bis in die 60er Jahre konnten in dem kleinen, gezimmerten Gebäude zwei der Lederaufbereitung dienende Arbeiten verrichtet werden. Einerseits wurden in der "Lederstampf" oder "Lederwoich" (Lederwalke) mit Hilfe von Fischtran und Stroh die Hosenleder weichgestampft, anderseits wurde in der "Lohbrech" (Rindenbrechmaschine) gerbsäurehältige, frische Fichtenrinde zerkleinert und an die umliegenden Gerbereibetriebe verkauft. Der gezimmerte Bau wurde sorgfältig restauriert um damit ein Dokument der Arbeitswelt vergangener Tage zu erhalten.
Geöffnet: Gegen Voranmeldung jederzeit – Stadtamt, Tel. 03581/8203-0 oder gde@oberwoelz-stadt.steiermark.at
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Österreichisches Blasmusikmuseum, Oberwölz
Dieses Museum im revitalisierten Kulturhaus aus dem 14. Jahrhundert veranschaulicht die besondere Vielfalt einer Kultur, die in Österreich von über 2.300 Blasmusikkapellen gestaltet wird. Holz- und Blechblasinstrumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert finden sich da neben Schellenbaum und Trommeln. Uniformen und Trachten aus den verschiedensten Regionen Österreichs sieht man ebenso, wie Fotos der bekanntesten Kapellmeister und Dirigenten. Eine Tondiaschau zeigt die Entwicklung von der klassischen Harmoniemusik, die an den adeligen Höfen ihre Blüte erlangte, bis hin zur Blasmusik der Gegenwart.
Das gleichfalls in diesem Haus errichtete Heimatmuseum vermittelt schwerpunktmäßig Geschichte und Kultur des Wölzertales.
Geöffnet: Mai bis Oktober, täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr
Führungen gegen Voranmeldung ganzjährig möglich. Voranmeldung unter +43/3581/7366 (Österr. Blasmusikmuseum) oder +43/3581/8203-0 (Stadtamt) bzw. gde@oberwoelz-stadt.steiermark.at
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Hubertuskapelle, Winklern
Die Hubertuskapelle wurde vom Steirischen Jagdschutzverein (Zweigstelle Oberwölz) anlässlich des 35-jährigen Bestandsjubiläums errichtet. Es ist sowohl der Glockenturm als auch der überdachte Vorplatz aus natürlich gewachsenen gebogenen Hölzern gezimmert. Die Eindeckung erfolgte mit Schindeln.
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Almerlebnisweg, Winklern
Ein Erlebnis der besonderen Art bietet die Hüttenwanderung im Eselsberger Tal. Ausgehend von der Hubertuskapelle wandert man ins Tal, wo man nach ca. 1,5 Stunden die erste von drei Hütten, die „Funklhütte“ erreicht. Nach ca. 20 min. Gehzeit gelangt man zur „Knollihütte“ und nach weiteren 20 min. zur „Hölzlerhütte“. Alle drei Hütten sind während der Sommermonate bewirtschaftet. Bei dieser Wanderung entdeckt man unterschiedlichste Formen alpiner Vegetation.
Geöffnet: von Juni bis September
Information: Tourismusbüro, Tel. +43/3581/8420 oder oberwoelz@netway.at
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Dorfbrunnen, Winklern
Dieser Brunnen aus 400 Jahre altem Lärchenholz wurde von der Gemeinde 1999 errichtet. Sein Wasser hat Trinkwasserqualität.
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Brechlhütte, Althofen
In Althofen wurde eine Brechlhütte (wegen ihrer Verwendung für Schwitzbäder auch "Badstube" genannt) wieder funktionstüchtig gemacht. Das unscheinbare Kleinbauwerk diente den Bauern der näheren Umgebung als Gemeinschaftsbrechlhütte, in welcher im Spätherbst der Flachs gedörrt, gebrechelt und gehächelt wurde, so dass das gewonnene "Haar" im Winter versponnen und zu Hausleinen verwoben werden konnte. Rund um diese spätherbstliche, staubige Arbeit entwickelte sich so manches scherzhafte Brauchtum (z.B. „Brechlschreckn“), welches im Zuge der Adaptierung der Brechlhütte einer Wiederbelebung erfuhr.
Geöffnet: Mai – Oktober jeden Donnerstag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Gegen Voranmeldung jederzeit - Perger Johann, Tel. +43/3588/561
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Holzstraßenstüberl, St. Peter am Kammersberg
Der im Ort ansässige Holzkünstler Hans Leitner schuf im Gasthaus Sandwirt mit einfachen Mitteln einen äußerst stimmungsvollen und unverwechselbaren Raum, der zu näherer Betrachtung herausfordert. Anknüpfend an die Tradition der tragenden Holzbalkendecken wurden hier die konstruktiven Teile zum Kunstwerk. Ein reichhaltiges ikonographisches Programm, welches seine Wurzeln im christlichen Gedankengut und in der Natur hat, liegt der Gestaltung dieser Holzbalkendecke zugrunde. Eine ausführliche Beschreibung erhält man beim Wirt.
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Bildhauer Hans Leitner, St. Peter am Kammersberg
Der Bildhauer Hans Leitner fand autodidaktisch zur Kunst und ist seit 1979 freischaffend tätig. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt er durch den akademischen Bildhauer Prof. J. Obleitner. In den jeweiligen Besonderheiten seines bevorzugten Werkstoffes H O L Z (Astlöcher, Risse...)liegen die Ausgangspunkte seiner ganz persönlichen Interpretationen. H.Leitner ist Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs.
Geöffnet: Besuch ganzjährig möglich - Hans Leitner, Tel. +43/3536/8466,
www.hansleitner.netfirms.com











