Untenstehend finden Sie alle Holzstraßenobjekte mit der näheren Beschreibung. Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch den Bezirk Murau.

  • Mursteg Frojach-Katsch

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    • Mit dem Bestreben die Grundkriterien Konstruktion, Funktion und Form eines Tragwerkes optimal miteinander zu verbinden entstand diese Radfahrer- und Fußgängerverbindung.
      Als Tragelemente für Dach und Gehweg wurden sog. BRESTA-V-Elemente verwendet, die im Werk vorgefertigt wurden. Das Fachwerk wird von hölzernen Druckelementen und Zugelementen aus Stahl gebildet.
      Die Montage der Einzeltragwerke (dreimal 20 Meter) erfolgte innerhalb eines Tages. Der Mursteg wurde mit dem "Geramb-Dankzeichen 1996" ausgezeichnet.


  • KLH Produktionsstätte, Frojach-Katsch

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    • Kreuzlagenholz wird aus kreuzweise gestapelten Brettern hergestellt,

      die 3-, 5- oder 7-schichtig verleimt sind. Auch die KLH-Produktionsstätte wurde mit diesen Platten errichtet. Verbände und Stahlbetonstützen konnten entfallen. Türen und Fenster können auch nachträglich ohne großen Aufwand ausgeschnitten werden.

      Neben der Produktion und Anlieferung der Elemente beschäftigt man sich auch mit der Vorfertigung und dem Bau von KLH-Modulen.


  • Leutgebkapelle, Laßnitz

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    • Die "Leutgebkapelle" wurde 1879 erbaut und ist der Hl.Maria geweiht. Der Bau besteht gänzlich aus Fichtenholz. Eine Besonderheit ist auch die über hundertjährige mächtige Linde, die der Kapelle Schatten spendet.


  • Eisbahn, Triebendorf

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    • Die Eisbahn hat eine Länge von 37 Metern und eine Breite von 5 Metern. Die außergewöhnliche Überdachung erfolgte mittels einer Stahlkonstruktion, die dreifach mit Lärchenholz eingedeckt wurde. Insgesamt wurde 35 m³ Holz verbaut. Links und rechts der Eisbahn ist der Zubau eines Aufenthaltsraumes und eines Wirtschaftshofgebäudes geplant, so dass eine U-Form entsteht. Der damit entstehende "Innenhof" soll in der Folge auch als Veranstaltungsort verwendet werden.


  • Gestüthofbrücke, Laßnitz

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    • Im Gestüthof betrieben die Fürsten zu Schwarzenberg seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Pferdezucht. Seit dieser Zeit ist eine Brücke oder ein Steg beurkundet. Nachdem die alte Holzbrücke dem Schwerlastverkehr zum nahe gelegenen Kieswerk nicht mehr gewachsen war, wurde sie im Jahe 2000 durch eine moderne Brücke in Holzleimbauweise ersetzt, die mit 48 Metern momentan die längste Spannweite unter allen Holzbrücken Europas aufweist! Die Fahrbahn besteht aus kreuzweise verleimten Brettern. Tragfähigkeit der Brücke: 60 Tonnen

      Als Beispiel für einen "gelungenen Brückenschlag" wurde das Bauwerk mit dem "Steirischen Holzbaupreis 2001" ausgezeichnet.


  • Reithalle, Schöder

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    • Die Reithalle wurde in den Jahren 1999/2000 errichtet. Die Ausmaße betragen 60x20m in der inneren Lichte. Außer dem Betonfundament wurde die gesamte Halle in Holz errichtet. Vor der Reithalle befindet sich ein großes Dressurviereck. Neben Reitunterricht und Therapiereiten wird die Halle vor allem in den Sommermonaten für Veranstaltungen genutzt.



      Information: Gemeindeamt, 03536/7070 oder gde@schoeder.steiermark.at


  • Kaindorfbrücke, St. Georgen ob Murau

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    • Diese Brücke der Brückenklasse I überspannt mit einer Spannweite von 34,95 m die Mur. Für die Holz-Stahlfachwerkkonstruktion wurden 26 m³ Lärchenbrettschichtholz und 13 Tonnen Stahl verwendet. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen wurde die Konstruktion verblecht.


  • Parkhaus aus Holz, Murau

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    • Das erste und bisher einzige Parkhaus aus Holz in Europa wurde 1999/2000 errichtet. Für den 3-geschossigen Bau in Massivholzbauweise wurden 1.300 m² Holz in Form von Leimbindern und SHBE-Platten (mehrschichtig verleimte Massivholzplatten) verwendet. Auf 3.600 m² Gesamtfläche befinden sich zwei Parkdecks mit insgesamt 61 Stellplätzen sowie eine Geschäftsebene.




  • Zubau zum Rüsthaus Murau

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    • Der Zubau wurde in Brettstapelbauweise errichtet und mit einem Pultdach versehen. Er sitzt auf einer Leimholzbinder-Konstruktion und scheint somit zu schweben. Die Fassade des Zubaues bilden unbehandelte, sägerauhe Lärchenbretter. Auffällig ist auch die Holz-Fachwerkkonstruktion des Turmes, indem die Feuerglocke hängt. Insgesamt wurde für den Zubau 83,5 m² Holz verwendet. Durch die beschriebene Ausführung des Bauwerkes konnten die von der steir. Bauordnung geforderten u-Werte zwischen 10% und 40% unterschritten werden, was eine deutliche Verringerung der Betriebskosten bedeutet.




  • Steingassenbrücke, Murau

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    • Die Brücke (Arch. E. Giselbrecht) vereinigt die Materialien Holz, Stahl, Beton und Glas auf interessante Weise. Auf Betonpfeilern liegen zwei Balken aus Tannenholz, von denen die Fahrbahn mittels Stahlhängern abgehängt ist. Getragen wird die Fahrbahn durch ein Längsträger-Querträgersystem, ebenfalls aus Brettschichtholz Tanne. Das Tragwerk und der Gehsteig werden durch eine gläserne Dachkonstruktion geschützt. Auch das Brückengeländer wurde aus Glas gefertigt und gibt damit den Blick auf die Wellen und Strudel des Rantenbachs frei. Die Brücke wurde in der Abbundhalle von angehenden Zimmerern gefertigt!




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