Untenstehend finden Sie alle Holzstraßenobjekte mit der näheren Beschreibung. Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch den Bezirk Murau.

  • Gemeindehaus Predlitz

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    • In Predlitz wurde 1998 das neue Gemeindehaus als reiner Holzbau errichtet. Nach den Plänen des Murauer Gew. Arch. BM Rudolf Paschek wurde hier für die tragenden Innenwände und das gesamte Stiegenhaus die zukunftsweisende Technologie der Brettstapelbauweise „BRESTA-V" angewandt. Durch stapelartiges Aneinanderfügen einzelner Bretter entsteht eine tragfähige „Holzplatte". Die Außenwände des Gemeindehauses wurden in Riegelbauweise erstellt. Das Gemeindehaus ist ein Beispiel dafür, wie der traditionelle Baustoff Holz modern und zugleich in Harmonie mit dem Ortsbild eingesetzt werden kann.




  • Montanmuseum Holz und Eisen, Predlitz-Turrach

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    • Bis zum Jahre 1909 war in Turrach Eisenbergbau und Verhüttung in Betrieb. 250 Jahre Montangeschichte! Bergbau unter Tag, Verhüttung, Stahlerzeugung und Gießerei. Die Einrichtungen in Turrach vermitteln die Vergangenheit unter Peter Tunner senior und junior. Die erste kippbare „Bessemerbirne“ am europäischen Kontinent wurde 1863 in Turrach eingesetzt. Die Ton-Dia-Schau ergänzt das Ausstellungsprogramm. Die renovierten Röstofenhallen beherbergen die Darstellung der Röstung und eine funktionstüchtige Handschmiede.



      NEU: Jeden Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Öffnungszeiten Führungen nach telefonischer Voranmeldung ganzjährig möglich: Tel. +43/3534/20349 Schauschmieden auf Anfrage.


  • Hoher Steg, Predlitz

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    • Vor ca. 12.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit war fast das gesamte obere Murtal vergletschert. Mit dem Eintreten eines wärmeren Erdzeitalters bildeten sich riesige Schmelzwassermengen, die sich im Laufe der Jahrtausende durch das Gestein fraßen und mit dieser Klamm ein beeindruckendes Naturdenkmal schufen. Mit der Wiedererrichtung des ehemaligen "Hohen Steges", welcher einst diese Schlucht am Eingang des Tales überbrückte, ist die Verbindung zu den Elementen Holz und Gestein anschaulich gegeben.

      Der Parkplatz für den Wanderweg "Hoher Steg" befindet sich nach der Abzweigung in Predlitz Richtung Turacher Höhe gleich links nach dem Tunnel.




  • Reitermühle am Murradweg, Stadl an der Mur

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    • Ursprünglich stand diese alte Bauernmühle im Stadler Schlossgraben und gehörte zum Bauernhof

      vlg. Reiter. Die Mühle wurde schließlich an den Lunzenbach versetzt. Veranstaltungen und

      Vorführarbeiten sollen ein Stück bäuerlicher Arbeitswelt veranschaulichen und erhalten.



      Geöffnet: Juli und August jeden Mittwoch von 14.00 bis 15.30 Uhr (außer bei Schlechtwetter)

      Gegen Voranmeldung jederzeit - Josef Edlinger, Tel. +43/3534/2552


  • Holzmuseum St. Ruprecht ob Murau

    office@holzmuseum.at

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    • Das Holzmuseum begeistert mit seiner umfassenden wie ansprechenden Aufbereitung des Themas Holz. Historische Werkstätten haben hier ebenso Platz wie Holzbau, Holzspielzeug, Möbeldesign und bildende Kunst.

      Ein ehemaliger Rinderstall wurde unter größtmöglicher Schonung des alten Baukörpers zu einem ungewöhnlichen Ausstellungsgebäude umfunktioniert. Der großen Herausforderung der Gebäudeerweiterung wurde in Gestalt eines modernen Holz-Zubaues Rechnung getragen, der 1999 mit dem "Steirischen Holzbaupreis" ausgezeichnet wurde. Neben frei zugänglichen Außenobjekten wie z.B. einer Obstpresse, einem begehbarem "Forstturm", der Einblick in das Netzwerk Wald bietet. Ein sog. Arboretum (Pflanzung verschiedenster Baum- und Straucharten) wurde angelegt, um wertvolles pflanzliches Erbgut zu erhalten. Im HOLZ-BAU-HAUS erfährt der Besucher Wissenswertes über Bauen, Wohnen, Heizen und Leben mit Holz. Außerdem werden jährlich wechselnde Sonderausstellungen initiiert.



      Geöffnet: 1.4.-31.10.

      Juni bis September täglich

      9-17 Uhr

      April/Mai/Oktober täglich 10 - 16 Uhr

      GRUPPEN BITTE VORANMELDEN!



      Information. holzmuseum - Tel. +43/3534/2202 oder office@holzmuseum.at

      www.holzmuseum.at


  • Mursteg St. Ruprecht ob Murau

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    • Dieser Steg ermöglicht eine direkte Anbindung des Ortes an die Murtalbahn und den Murradweg. Ausgeführt wurde der Steg in Form einer Fachwerkkonstruktion mit einer Spannweite von 40 Metern und einer Breite von 2,5 Metern. Ober- und Untergurt sowie Diagonalstäbe bestehen aus Brettschichtholz in Lärche. Für den Bodenbelag wurden 50 mm starke druckimprägnierte Lärchenpfosten gewählt. Die gläsere Überdachung lässt die Konstruktion ungehindert zum Ausdruck kommen und schützt zugleich den Bodenbelag.






  • Wandritschbrücke, St. Ruprecht-Falkendorf

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    • Die Brücke wurde 1998 neu errichtet und hat eine Tragfähigkeit von 40 Tonnen (Brückenklasse I)um dem Schwerlastverkehr bei der Holzbringung von der südl. Talseite gerecht zu werden. Die Spannweite beträgt fast 36 m. Trotz einiger Metallteile ist die Brücke überwiegend eine Holzkonstruktion: Die Brückenbögen und Schrägverstrebungen bestehen aus Leimschichtholz. Davon abgehängt wurde die Fahrbahn, welche aus 18 cm starken Massivholzplatten besteht. Wegen der hohen Fahrzeugbeladungen bei der Holzbringung war eine Überdachung der Brücke - wie beim weiter flussaufwärts gelegenen Mursteg - nicht möglich.




  • Getreidemühle, St. Ruprecht ob Murau

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    • Am westlichen Ortsrand von St. Ruprecht wurde eine alte Getreidemühle revitalisiert. Sie ist voll funktionstüchtig und wird auch für Besichtigungen und Vorführarbeiten in Betrieb gesetzt.



      Informationen und Führungen: Gemeindeamt St. Ruprecht-Falkendorf, Tel. +43/3534/2705




  • Holzeuropabrücke, St. Georgen ob Murau

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    • Die derzeit größte, freitragende, für den Schwerlastverkehr zugelassene Holzbrücke Europas verbindet St. Georgen mit St. Lorenzen und ist eine Meisterleistung des steirischen Holzbaues. 550 m³ splintfreies steirisches Lärchenbrettschichtholz wurden in der Konstruktion mit 69t Stahlverbänden verwendet. Die Fahrbahn besteht aus Beton.

      Dimensionen: Die Brücke ist 85 m lang, 8,60 m breit und überragt in 25 m Höhe und mit einer Stützweite von 45 m freitragend die Mur. Als Brückenklasse I hat sie eine Tragfähigkeit von 60 Tonnen. Die Brücke veranschaulicht eindrucksvoll die Möglichkeiten des konstruktiven Holzleimbaues und kann als Impulsprojekt für den Holzbrückenbau gesehen werden.


  • Lorenzikirche, St. Georgen ob Murau

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    • Ansprechender kleiner Kirchenbau mit romanischem Kern und schablonierter Holzbalkendecke, der benachbarten Cäcilienkirche sehr ähnlich. Der barocke Hochaltar mit der gotischen Figur des Hl. Laurentius ist ein Beispiel für eine harmonische Verschmelzung der beiden unterschiedlichen Stilepochen Gotik und Barock. Als Kuriosum aus Holz steht hier der älteste Beichtstuhl des Alpenraumes, datiert 1607, ausgeführt als einfache Tischlerarbeit mit Brandmalerei und Inschrift.



      Information: Pfarramt St. Georgen ob Murau, Tel. +43/3537/214

      Schlüssel im Mesnerhaus bei Fam. Dröscher Tel. +42/3537/441


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